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Nach der Taoistischen Lehre


Die taoistische Lehre geht von einer Lebensenergie aus, die sich aus zwei Polaritäten zusammensetzt, der weiblichen Yin Energie und der männlichen Yang Energie. Diese findet sich überall im Universum wieder und manifestiert sich als „Einheit“ im Menschen und der Materie. Diese Lebensenergie ist nach der Auffassung der taoistischen Lehre weniger mit einer göttlichen Quelle verbunden, sondern eine teilweise aus der Wechselbeziehung der Elementarkräfte entstehende und teilweise aus sich selbst entstehende Energie. In der taoistischen Lehre ist vor allem das Qi Gong bzw. die Kombination von konzentrativer Bewegung und Atmung und die damit verbundene Schulung des Bewusstseins, die meist verbreitetste Methode zur Aufnahme von universeller Energie. In der taoisischen Lehre wird weniger von einem „Weiterleiten der universellen Energie“ als therapeutische Methode gesprochen, sondern eher von einem Ausgleich der zwei Polaritäten Yin/Yang. Die Energieaufnahme erfolgt durch Bewegungs- und Atemübungen und das Ausgleichen der Polaritäten durch Akupressur, Akupunktur oder spezifische körperliche Übungen, sowie durch die richtige Ernährung.