Wie bereits zuvor erläutert basiert die Energiearbeit auf einem „philosophischen Konstrukt“, das auf die vedische Lehre zurückgeht. Die Veden wurden vor ca. 5000 Jahren entwickelt. Es handelt sich bei den Veden um eine Lehre, die während Jahrhunderten mündlich tradiert wurde und erst viel später schriftlich abgefasst wurde. Die Veden unterliefen somit eine Evolution die es erlaubte, die gegebenen Erkenntnisse der Zeit fortlaufend in die Schriften zu integrieren. Die Lehren und Erkenntnisse basieren vorwiegend auf den epischen Erzählungen der Rishis – der heiligen Seher Indiens. Als Gesamtkonzept ist es eine Lehre, die alle Bereiche des Lebens abdeckt und richtungsweisend zur Erhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden dient, sowie Wissen und Wege zur spirituellen Vervollkommnung offenbart. Aus den Veden ist anschliessend der Buddhismus entstanden. Buddha wird in der Veda als die achte Gottheit erwähnt und in der Tat sind sich der Buddhismus und der Hinduismus in der Essenz der Lehre gleich.
Die Energiearbeit am Menschen mittels „Hand auflegen“ basiert auf dem Konzept, dass es eine universelle Energie gibt, deren Quelle Gott - bzw. in der indischen Lehre, Brahama - ist. Durch stetige Reinigung unseres Wesens auf geistiger und körperlicher Ebene, sowie durch die Läuterung der Seele und das Entwickeln unseres „spirituellen Seins“ erreichen wir die Ebene der „Energieschwingung“, die es uns erlaubt, unser „feinstoffliches Sein“ für die universelle Lebensenergie zu öffnen und diese mit Bewusstsein und Konzentration für therapeutische Zwecke einzusetzen. In der vedischen und buddhistischen Lehre wird dieser Prozess von einem spirituellen Lehrer begleitet, der die Entwicklungsschritte mitverfolgt und mittels Shaktipats bzw. Einweihungen die Verfeinerung des „feinstofflichen Körpers“ einleitet und die spirituelle Entwicklung fördert.
Die Fähigkeit mit „göttlicher Energie“ den Selbstheilungsprozess bei sich selbst und anderen Menschen einzuleiten, hängt stark von der eigenen Läuterung und dem spirituellen Wachstum ab.
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